Landwirtschaft

Unternehmertum in Westafrika

Cajou Espoir: Wertschöpfung im ländlichen Afrika

Ein Lokalaugenschein beim togolesischen Cashew-Pionier Cajou Espoir zeigt, wie dank des Engagements eines Exiltogolesen und eines togolesischen Wirtschaftsprofessors Beschäftigung und Wertschöpfung ins Land geholt werden.

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Cajou Espoir, die erste Cashew-Fabrik im westafrikanischen Togo, kauft ihre Rohmaterialien von Kleinbauern, schafft Arbeitsplätze in unterentwickelten Regionen und stellt den Beschäftigten Sozialleistungen bereit.

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Cajou Espoir schafft über das Jahr 700 Arbeitsplätze und expandiert mit einer zweiten Fabrik.

Ohne Exportvorfinanzierung und Investitionskredite aus dem Ausland wäre dieses Wachstum unmöglich.

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Die Republik Togo ist mit rund 57’000 km2 und etwa 7,2 Millionen Einwohnern eines der kleinsten Länder Afrikas.

Die togolesische Wirtschaft ist in hohem Mass von der Landwirtschaft abhängig, in der auch 70 % aller Arbeitskräfte beschäftigt sind.

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Togo produziert rund 15’000 Tonnen Cashewnüsse pro Jahr. Verarbeitet werden die vor Ort angebauten Nüsse aber traditionell in Asien.

Seit 2004 werden Cashewnüsse in Togo aber auch gewinnbringend weiterverarbeitet, was zu mehr Prosperität im Umkreis führt.

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Das private Unternehmen Cajou Espoir bietet eine wirtschaftlich erfolgreiche togolesische Alternative für die Weiterverarbeitung von Cashewnüssen.

Damit hat das Unternehmen Modellcharakter für den Ausbau der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette in Togo.

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Der erste und einzige Verarbeiter von Cashewnüssen in Togo wurde von François Locoh Donou gegründet, einem Exiltogolesen, der seinem Heimatland etwas zurückgeben wollte.

Cajou Espoir bezieht Finanzierung von responsAbility Fonds. Als Sicherheit dienen bereits vorliegende Exportverträge.

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Maurice Edorh, Direktor von Cajou Espoir und togolesischer Wirtschaftsprofessor, sagt: «Ohne Kredit von internationalen Investoren könnten wir unsere Fabrik nicht über das ganze Jahr hin auslasten.»

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Cajou Espoir beschäftigt 700 Mitarbeitende, davon sind 80 % Frauen. Sie schätzen insbesondere die kostenlose Kinderbetreuung, die das Unternehmen ihnen zur Verfügung stellt.

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Die Fabrikbeschäftigten rekrutieren sich grösstenteils aus der ländlichen Bevölkerung in Tchamba.

Viele sind Bauern, die sich so ein dringend benötigtes Zubrot verdienen. Etwa USD 50 monatlich verdient ein Arbeiter bei Cajou Espoir im Durchschnitt.

Da Arbeitsplätze in Togo rar sind, nehmen viele der Beschäftigten eine weite Anfahrt zur Arbeit in Kauf.

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Klare Herkunft: Die Rohnüsse werden nach Produzenten geordnet gelagert und weiterverarbeitet.

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Cashewnüsse werden in einem aufwendigen Verfahren zum Verzehr aufbereitet. Um den Kern von der Schale zu befreien, wird in Zweierteams zusammengearbeitet.

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Cajou Espoir ist zu einem verlässlichen Abnehmer der togolesischen Cashew-Ernte geworden.

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Die Bauern aus Afimkabié sind froh, dass sie ihre Ernte einem togolesischen Cashewverarbeiter verkaufen können.

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Mouzouh Balakiy aus Afimkabié hat 7 Hektar Cashewbäume und sagt: «Vor Cajou Espoir war es eine unsichere Sache. Jetzt werden wir sofort bar bezahlt.»

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Rim Azirar (right), Investment Officer at responsAbility, with Maurice Edorh, during her visit to the new Cajou Espoir factory in Blitta.

Rim says: “Cajou Espoir is an ideal candidate for our agricultural fund. It operates in an enterprising but sustainable manner.”

Unternehmertum made in Africa

Entrepreneurship in West Africa

Lesen Sie den kompletten Bericht Unternehmertum made in Africa – die 12-seitige Fallstudie finden Sie hier zum Download:

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