Es ist noch nicht zu spät: Fünf verbreitete Klimamythen im Faktencheck

Die Klimawissenschaft schärft kontinuierlich unser Verständnis sowohl der bevorstehenden Risiken als auch der bereits verfügbaren Lösungsansätze. Dennoch sind Fehlannahmen über den Klimawandel und Klimaschutzmassnahmen weiterhin weit verbreitet. Diese Debatten entfalten sich vor dem Hintergrund verfehlter oder überschrittener Klimaziele, politischer Verschiebungen und herausfordernder Marktbedingungen. Dies sind alles Faktoren, die es erschweren können, klar zu erkennen, was weiterhin relevant ist und welche Handlungsspielräume bestehen.
Dieser Artikel greift einige der verbreitetsten Klimamythen auf und zeigt, was die wissenschaftliche Evidenz tatsächlich belegt. Durch die Aufbereitung komplexer Themen in kurzen, gut zugänglichen Abschnitten soll er Orientierung und Einordnung bieten und verdeutlichen, dass weiterhin tragfähige Wege nach vorn offenstehen.
Mythos 1: „Wir haben das 1,5-Grad-Ziel verfehlt. Wozu soll man sich jetzt noch anstrengen?“
Temperaturaufzeichnungen zeigen, dass das Jahr 2024 im Jahresmittel eine Erwärmung von 1,5°C gegenüber dem vorindustriellen Niveau erreicht hat. Dies ist ein ernstzunehmender Meilenstein. Bedeutet er jedoch, dass das Ziel des Pariser Abkommens verloren ist? Und falls ja: warum sollten wir uns dann weiterhin für den Klimaschutz einsetzen?
Das 1,5-Grad-Ziel bezieht sich auf eine langfristige Erwärmung, nicht auf ein einzelnes Jahr.1 Der Emissions Gap Report (EGR) 2025 der Vereinten Nationen stellt fest, dass die Welt sehr wahrscheinlich in naher Zukunft die 1,5-Grad-Grenze überschreiten wird. Gleichzeitig betont der Bericht jedoch, dass fortgesetzte Anstrengungen entscheidend bleiben, um das Ausmass dieser Überschreitung möglichst gering zu halten.2 Entscheidend ist dabei, wie stark und wie lange die Überschreitung andauert. Dies ist von zentraler Bedeutung, da das Klimasystem der Erde kein binäres System ist und sich die Auswirkungen des Klimawandels mit jedem zusätzlichen Zehntelgrad verschärfen. Aktuelle Forschung verdeutlicht diese Sensitivität:
Der Sechste Sachstandsbericht des IPCC (AR6) bestätigt, dass extreme Niederschlags- und Hitzeereignisse mit steigenden Temperaturen häufiger auftreten.3 Ein konkretes Beispiel zeigt, dass sich in Westeuropa die Häufigkeit von Überschwemmungen von 22 % in einer +1,5-Grad-Welt auf 33 % in einer +2-Grad-Welt erhöht.4
Auch Ernährungssysteme folgen einem ähnlichen Muster. Eine moderate Erwärmung kann die globalen Erträge von Weizen und Soja vorübergehend erhöhen: unter anderem durch höhere Produktionsmengen in nördlicheren Breiten und einen sogenannten „Düngungseffekt“ steigender CO₂-Konzentrationen. Bei einer Erwärmung um 2°C kehrt sich dieser Trend jedoch um, was zu einem Rückgang der globalen Produktionskapazitäten führt.5
Vor diesem Hintergrund gewinnen die Aussagen von António Guterres auf der COP30 besondere Bedeutung. Er betonte, dass die Wissenschaft heute zeigt, dass eine vorübergehende Überschreitung der 1,5-Grad-Marke aufgrund jahrzehntelanger unzureichender Massnahmen unvermeidbar ist. Gleichzeitig unterstrich er jedoch, dass dies nicht bedeutet, dass die Welt ihre Handlungsfähigkeit verloren hat. Mit schnellen und anhaltenden Minderungsmassnahmen können die globalen Temperaturen im weiteren Verlauf dieses Jahrhunderts wieder sinken. Entscheidend ist, die Überschreitung so gering und so kurz wie möglich zu halten, damit die Risiken beherrschbar bleiben.
Seine Botschaft bringt den Kernpunkt auf den Punkt: Der Klimawandel ist keine einzelne Schwelle, die – einmal überschritten – alle zukünftigen Entwicklungen festlegt. Er stellt vielmehr ein Spektrum von Risiken dar, und jede heutige Entscheidung beeinflusst den zukünftigen Verlauf.
Mythos 2: „Der Klimawandel bremst das Wirtschaftswachstum, weil Dekarbonisierung zu teuer ist.“
Es stimmt, dass fossile Energieträger eine zentrale Rolle für die wirtschaftliche Entwicklung gespielt haben, indem sie Transport ermöglichten, Strom erzeugten und industrielle Prozesse vorantrieben. Infolgedessen wuchsen die Volkswirtschaften der Industrieländer lange Zeit im Gleichklang mit den globalen Emissionen. Die Annahme, dass Emissionen und Wirtschaftswachstum zwangsläufig immer miteinander verbunden sein müssen, ist jedoch nicht mehr zutreffend. Zudem zeigen zahlreiche Studien, dass Untätigkeit deutlich teurer ist als Klimaschutzmassnahmen:
Allein klimabedingte Gesundheitskosten werden laut Weltbank jährlich Billionen US-Dollar betragen.6
Eine von der Boston Consulting Group geleitete Studie schätzt, dass zur Begrenzung der Erwärmung auf unter 2°C Investitionen in Höhe von 1–2 % des kumulierten globalen BIP erforderlich sind, dadurch jedoch wirtschaftliche Schäden in Höhe von 11–24 % des globalen BIP vermieden werden könnten.7
Die OECD kommt zu dem Ergebnis, dass Klimaschutz Produktivität und Innovation fördert und damit langfristige wirtschaftliche Vorteile schafft.8
Der Übergang zu einer klimafreundlichen Wirtschaft vermeidet nicht nur die hohen Folgekosten fossiler Energieträger, sondern kohlenstoffarme Technologien werden zunehmend kostengünstiger als ihre fossilen Alternativen. Die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) bestätigte in einem Bericht aus dem Jahr 2024, dass 91 % der neuen Projekte im Bereich erneuerbarer Stromerzeugung Elektrizität zu geringeren Kosten liefern als fossil betriebene Anlagen. Zudem war die Stromerzeugung aus grossskaliger Solar-PV um 41 % günstiger als aus fossilen Alternativen.9
Es mehren sich die Belege dafür, dass sich das frühere Verhältnis zwischen Wohlstand und Emissionen verändert. In den EU-Mitgliedstaaten wuchs die Wirtschaft zwischen 1990 und 2023 um 66 %, während die Emissionen um 30 % sanken. Ähnlich hat sich das BIP der USA seit 1990 verdoppelt, obwohl die CO₂-Emissionen auf das Niveau von 1990 zurückgegangen sind.10
Nicht nur entwickelte Volkswirtschaften erkennen das Potenzial einer Umstellung auf kohlenstoffarme Wirtschaftsmodelle. Viele politische Entscheidungsträger in Schwellen- und Entwicklungsländern sehen seit Langem die Chancen eines solchen Wandels. Dies brachte Dima Al-Khatib, Direktorin des UN-Büros für Süd-Süd-Zusammenarbeit, treffend auf den Punkt: „Süd-Süd- und trilaterale Zusammenarbeit sind nicht nur Entwicklungsinstrumente – sie sind Motoren für Resilienz, Anpassung und Innovation.“11
Brasilien kündigte eine Investition von 107 Mio. R$ an, um bioökonomische Wertschöpfungsketten im Amazonasgebiet zu stärken. Dies mit dem Ziel, die Region zu schützen, die Klimaresilienz zu erhöhen und Einkommen sowie neue Arbeitsplätze zu schaffen.12
China zeigt, wie Klimaschutz mit wirtschaftlicher Strategie in Einklang gebracht werden kann. Nachdem Emissionsreduktionen lange Zeit als Wachstumshemmnis galten, begann das Land Mitte der 2010er-Jahre, die Energiewende als industriepolitische Chance zu begreifen.
Heute ist China der weltweit grösste Installateur von Wind- und Solaranlagen und liefert schätzungsweise 60–80 % der globalen Solarzellen, Windturbinen, Elektrofahrzeuge und Lithium-Ionen-Batterien. Diese Grössenordnung hat die Kosten gesenkt, die Exportwettbewerbsfähigkeit gestärkt und heimische Industrien unterstützt. Auch wenn China weiterhin der grösste Emittent ist und seine Klimapolitik primär wirtschaftlich motiviert bleibt, zeigt das Beispiel, dass langfristige Investitionen in kohlenstoffarme Technologien Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Energiesicherheit fördern können, anstatt sie zu begrenzen.13

Mythos 3: „Wir haben Zeit! Zukünftige Technologien werden das Problem lösen.“
Es gibt vielversprechende Technologien zur Entfernung von CO₂ aus der Atmosphäre, darunter Bioenergie mit CO₂-Abscheidung und -Speicherung (BECCS) sowie Direct Air Capture (DAC), ebenso wie naturbasierte Lösungen wie Aufforstung. Dies wirft eine zentrale Frage auf: Können wir uns auf Technologien zur Emissionsentfernung verlassen, anstatt Emissionsreduktionen zu priorisieren? Wissenschaftliche Bewertungen und Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass der grossskalige Einsatz solcher Technologien weiterhin mit erheblichen Herausforderungen verbunden ist. Aktuelle Studien identifizieren unter anderem hohe Kosten aufgrund des enormen Energiebedarfs, geringere als erwartete Wirkungsgrade, Unsicherheiten hinsichtlich der langfristigen Speicherung des abgeschiedenen CO₂ sowie regulatorische Hürden.14,15 Zusammengenommen haben diese Faktoren dazu beigetragen, dass sich technisch basierte CO₂-Entnahmetechnologien bislang nur langsam skalieren lassen.
Tatsächlich ist ihr Beitrag zu den globalen Nettoemissionen im Vergleich zu naturbasierten Lösungen wie Aufforstung bislang sehr gering15und wird derzeit auf lediglich 0,1 % der weltweiten Emissionen geschätzt.14 Die Internationale Energieagentur (IEA) stellt fest, dass die Fortschritte je nach Technologie stark variieren, und hebt wirksame Marktmechanismen sowie fortschreitende politische Rahmenbedingungen als entscheidende Hebel für eine schnellere Skalierung hervor.
Bedeutet dies, dass CO₂-Entnahmetechnologien lediglich mehr Zeit benötigen, um im grossen Massstab wirksam zu werden? In der Praxis wäre ein solches Vorgehen ein kostspieliges Risiko, das die Umsetzung bereits verfügbarer und bewährter Klimaschutzmassnahmen verzögern könnte. Ein wesentlicher Grund liegt in der Trägheit des Klimasystems. Selbst wenn die globalen Emissionen sofort gestoppt würden, würden Temperaturen und andere klimatische Veränderungen noch über einen gewissen Zeitraum weiter ansteigen.16Folgen wie Biodiversitätsverluste, gesundheitliche Auswirkungen und der Meeresspiegelanstieg sind daher bereits teilweise durch vergangene und heutige Emissionen festgelegt und können durch zukünftige CO₂-Entnahmen nicht vollständig rückgängig gemacht werden.
Die gute Nachricht ist jedoch, dass bereits heute wirksame und kostengünstige Alternativen zur Verfügung stehen. Technologien mit Kosten von höchstens 100 US-Dollar pro Tonne CO₂-Äquivalent können die Emissionen bis 2030 im Vergleich zu 2019 um etwa die Hälfte reduzieren; Massnahmen mit Kosten unter 20 US-Dollar pro Tonne machen dabei mehr als die Hälfte dieses Potenzials aus.17 CO₂-Entnahmetechnologien werden weiterhin eine wichtige, aber klar abgegrenzte Rolle spielen. Sie eignen sich insbesondere zur Behandlung verbleibender Emissionen in schwer zu dekarbonisierenden Sektoren wie der Luftfahrt und der Schwerindustrie sowie zur Ermöglichung negativer Emissionen in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts. Sie sind jedoch kein Ersatz für tiefgreifende und sofortige Emissionsreduktionen.
Mythos 4: „Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt für Klimaschutz. Die Politik ist zu instabil, und der Einfluss des Einzelnen ist gering.“
Angesichts politischer Gegenwinde kann Klimaschutz ein Gefühl der Ohnmacht erzeugen, das ein Aufschieben von Massnahmen attraktiv erscheinen lässt. Wirtschaftlich sinnvoll ist dies jedoch nicht. Jedes Jahr der Verzögerung erhöht die zukünftigen Kosten des Klimawandels um geschätzte 0,6 Billionen US-Dollar.18 Dieselbe Logik gilt für Unternehmen. Eine abwartende Haltung stellt ein strategisches Risiko dar. Unternehmen, die ihre Transformation hinauszögern, riskieren Wettbewerbsnachteile und eine geringere Widerstandsfähigkeit, während sich die globalen Märkte weiter verändern19 – unabhängig davon, welche Regierung gerade im Amt ist.
Politische Führung ist dabei von zentraler Bedeutung – und etwas, das wir als Einzelne durch unser Wahlverhalten beeinflussen können. Wahlen prägen die Klimapolitik, und Studien zeigen, dass politische Veränderungen häufig dann eintreten, wenn Klimaschutz für Wählerinnen und Wähler zu einem entscheidenden Thema wird. Auch individuelles Verhalten treibt den Wandel der Märkte voran. Viele grossskalige Veränderungen, etwa die breite Nutzung von Solarenergie oder der Aufstieg der Elektromobilität, begannen mit kleinen Gruppen von Vorreitern. Persönliche Entscheidungen senden wichtige Signale an Unternehmen und politische Entscheidungsträger. Beim Klimaschutz geht es nicht um Perfektion, sondern darum, durch kollektives Handeln Dynamik zu erzeugen.
Mythos 5: „Der Klimawandel ist natürlich – das war schon immer so.“
Ja, das Klima der Erde hat sich schon immer verändert. Die derzeitige Geschwindigkeit der Erwärmung liegt jedoch weit ausserhalb natürlicher Schwankungen. Zu den natürlichen Faktoren, die langfristige Temperaturveränderungen beeinflussen, zählen die Milanković-Zyklen, die langsame Veränderungen der Erdumlaufbahn, der Achsneigung und der Erdrotation beschreiben.20 Diese Zyklen wirken über Zeiträume von Zehntausenden bis Hunderttausenden von Jahren – nicht über Jahrzehnte oder Jahrhunderte, wie wir es bei der heutigen globalen Erwärmung beobachten.21
Wären die Milanković-Zyklen der dominante Treiber der aktuellen Erwärmung, würde sich die Erde derzeit abkühlen statt erwärmen. Klimamodelle zeigen dies eindeutig. Simulationen, die ausschliesslich natürliche Einflussfaktoren berücksichtigen, können die rasche Erwärmung seit Mitte des 20. Jahrhunderts nicht reproduzieren. Erst wenn anthropogene Treibhausgasemissionen einbezogen werden, stimmen die Modelle mit den beobachteten Temperaturverläufen überein.22
Zudem ist die Unterscheidung zwischen Wetter und Klima entscheidend. Wetter beschreibt kurzfristige atmosphärische Bedingungen wie Temperatur, Wind oder Niederschlag. Klima hingegen bezeichnet den Durchschnitt dieser Bedingungen über einen längeren Zeitraum, typischerweise über 30 Jahre.23,24 Kurzfristige Wetterschwankungen, einschliesslich kühler Tage oder ganzer Jahreszeiten, sind normal. Der anhaltende und steile Anstieg der globalen Temperaturen sowie der rasche Klimawandel insgesamt sind es hingegen nicht.
Was jetzt möglich ist
Die Klimawissenschaft schärft kontinuierlich unser Verständnis von Risiken und Lösungen. Auch wenn Fehlannahmen fortbestehen, zeigt die Evidenz, dass die Zukunft nicht vorbestimmt ist. Die Entscheidungen, die heute getroffen werden, bestimmen das Ausmass der Auswirkungen von morgen und viele wirksame Instrumente stehen bereits zur Verfügung. Der Blick nach vorn lässt daher vorsichtigen Optimismus zu: Es ist nicht zu spät, und bedeutende Fortschritte sind weiterhin möglich. Die kommenden Jahre bieten noch Chancen, den Übergang zu nachhaltigeren und widerstandsfähigeren Systemen voranzutreiben.
1 Bevacqua, E., Schleussner, C.-F., & Zscheischler, J. (2025). A year above 1.5 °C signals that Earth is most probably within the 20-year period that will reach the Paris Agreement limit. Nat. Clim. Chang, 15, 262–265. 2 United Nations Environment Programme (UNEP). (2025). Emissions Gap Report 2025: Off Track – Continued collective inaction puts global temperature goals at risk. Nairobi. 3 Seneviratne, S. I., et al. (2021). Weather and Climate Extreme Events in a Changing Climate. 4 Fang, B., Rakovec, O., Bevacqua, E., et al. (2025). Diverging trends in large floods across Europe in a warming climate. Commun Earth Environ, 6, 717. 5 NASA Science. Why a half-degree temperature rise is a big deal. 6 World Bank. (2024). The Cost of Inaction: Quantifying the Impact of Climate Change on Health in Low- and Middle-Income Countries. Washington, DC. 7 Benayad, A., Hagenauer, A., Holm, L., Jones, E. R., Kämmerer, S., Maher, H., Mohaddes, K., Santamarta, S., & Zawadzki, A. (2025). Landing the economic case for climate action with decision-makers. Boston Consulting Group. 8 UNDP. Investing in Climate for Growth and Development 9 International Renewable Energy Agency (IRENA). (2024). Renewable power generation costs in 2024 – Executive summary. 10 International Energy Agency (IEA). The relationship between GDP growth and CO₂ emissions has loosened – and needs to be cut completely. 11 United Nations Office for South-South Cooperation (UNOSSC). From Marrakech to Belém: High-Level Global South Dialogue amplifies Southern leadership in shaping the climate agenda. 12 Government of Brazil. (2024). Brazil announces R$107 million to boost the Amazon bioeconomy at COP30. 13 The Economist. The world’s renewable-energy superpower. 14 Rasool, M. H., & Hashmi, S. A. M. (2025). Carbon capture and storage: An evidence-based review of its limitations and missed promises. 15 Meehan, D. N. (2025). Risks and challenges in CO₂ capture, use, transportation, and storage. 16 Climate System Inertia → Term 17 IPCC. (2022). AR6 Working Group III – Summary for Policymakers. 18 Sanderson, B. M., & O’Neill, B. C. (2020). Assessing the costs of historical inaction on climate change. 19 Global Commission on Adaptation / WEF (or similar). Wait-and-see is not an option to ensure future climate resilience. 20 NASA Science. Milankovitch (orbital) cycles and their role in Earth’s climate. 21 NASA Science. Why Milankovitch cycles can’t explain current global warming. 22 The Environmental Literacy Council. Do Milankovitch cycles explain climate change? 23 World Meteorological Organization (WMO). Weather. 24 World Meteorological Organization (WMO). Climate.

Christine Bürgi
Christine Bürgi ist Climate Impact Specialist bei responsAbility. In ihrer Rolle bewertet und quantifiziert sie die Klimawirkung von Unternehmen und analysiert aktiv neue Entwicklungen in der Klimawissenschaft, Klimatechnologie und globalen Klimapolitik, um unsere Anlagestrategien in den Bereichen Klimaschutz und Klimaanpassung fundiert zu unterstützen. Christine hat einen Masterabschluss in Umweltwissenschaften mit Schwerpunkt Klima- und Atmosphärenwissenschaften von der ETH Zürich.